Pressath – Großübung bei der Firma Lippert


PRESSATH.  Hatte die Feuerwehr Pressath kurz vorher noch einen Verkehrsunfall auf der B299 abzuarbeiten, meldeten sich um 14:05 Uhr bereits wieder die Funkwecker der Floriansjünger. Die Einsatzmeldung lautete: Brand B 4 – Industriegebäude – Personen noch im Gebäude.

 

 

Daraufhin rückten über 100 Einsatzkräfte in die Böttgerstraße zur Firma Lippert aus. Alarmiert waren zudem die Feuerwehren aus Grafenwöhr, Eschenbach, Schwarzenbach, Troschelhammer, Dießfurt, Riggau, Zessau-Weihersberg, Zintlhammer, Burkhardsreuth, Feilersdorf, die UG Oel Neustadt Waldnaab und das BRK Pressath mit mehreren Fahrzeugen. Nach einer ersten Erkundung der Lage wurde eine stark rauchende Halle festgestellt mit vermissten Personen im Gebäude. Die ersten Atemschutztrupps machten sich auf, in die Halle vorzudringen und die Personen zu suchen, was auch schnell gelang. Von mehreren Seiten wurde zur gleichen Zeit versucht, den Brand zu bekämpfen. Die Einsatzkräfte setzten auch Pumpen ein, um vom nahe gelegenen Kiesi Beach Wasser für die Wasserversorgung zu gewährleisten. Nach gut einer Stunde gab dann Einsatzleiter und 1. Kommandant der Feuerwehr Pressath Andreas Kneidl das Kommando: Wasser Stopp.

 

Zu dieser realistisch gehaltenen Einsatzübung waren über 100 Einsatzkräfte im Einsatz. Auch Kreisbrandmeister Jürgen Haider beobachtete zusammen mit Bürgermeister Werner Walberer und Firmenbesitzer Hubert Schug die Übung und waren am Ende voll des Lobes für die geleistete Arbeit. „Dies ist die erste Übung hier in der Firma“, so Schug. Und wie wichtig es ist, solche realistischen Übungen durchzuführen, zeigen tagtäglich die Meldungen über Großbrände in Deutschland. Nach einer „Manöverkritik“ gab es für alle Kräfte noch Getränke und eine Brotzeit bei der Firma Lippert.

Bericht und Bilder: Jürgen Masching